Der Chemiekonzern Bayer musste in den vergangenen Monaten unzählige Klagen über sich ergehen lassen. In den allermeisten Fällen wurde dabei gegen Bayer entschieden, ehe es zuletzt eine Trendwende zu beobachten gab. Jetzt hat ein weiteres US-Gericht in Kansas die Vorwürfe zurückgewiesen, dass zwischen der Krebserkrankung des Klägers und dem glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel Roundup ein Zusammenhang besteht!

Zuletzt war Bayer zudem wegen der Russland-Politik ein wenig in die Kritik geraten. Doch die Leverkusener haben sämtliche Ausgaben, Werbungen etc. in Russland zurückgestellt, liefern aber weiter überlebenswichtige Medikamente in das Land. Bayer-Chef Baumann ist zuversichtlich: “Gerade im Agrargeschäft sehen wir ein deutlich positiveres Marktumfeld als in den vergangenen Jahren”.

Eine Signalwirkung für die Aktienentwicklung ist bislang allerdings ausgeblieben. Im Gegenteil. Am Freitag ging es für die Bayer-Aktie noch einmal kräftig nach unten. Der Kurs rutschte mehr als zwei Prozent in die Tiefe und fiel wieder deutlich unter die Marke von 65 Euro zurück. Für neue technische Kaufsignale müsste Bayer die Tops im Bereich von 67,50 Euro überbieten und damit auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren klettern. 

Unsere Empfehlung: Bayer scheint die unsägliche Glyphosat-Affäre nun endlich hinter sich lassen zu können. Aber die Börse hat das wohl noch nicht erkannt. Was heißt das nun für Anleger? Jetzt noch schnell rein oder besser abwarten? Angesichts der neuen Situation bei Bayer haben wir die Aktie einmal genauer unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse unserer Untersuchung können Sie an diesem Wochenende ausnahmsweise kostenlos nachlesen.

Kursverlauf von Bayer der letzten drei Monate. Für eine ausführliche Bayer-Analyse einfach hier klicken.

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