Seit der unsäglichen Monsanto-Übernahme vor rund vier Jahren wird Bayer mit Schadensersatzklagen überhäuft, in denen Kranke nachzuweisen versuchten, dass die Erkrankungen auf den Umgang mit dem Unkrautvernichtungsmittel Roundup in Zusammenhang stehen. In einem weiteren Prozess konnte Bayer jetzt erneut einen Erfolg vor einem US-Gericht verbuchen, was die Chancen auch in zukünftigen Rechtsstreitigkeiten erhöhen dürfte. 

Denn wie soeben bekannt wurde, hat ein amerikanisches Gericht im Streit zwischen Bayer und dem Kläger Allan Shelton zugunsten der Leverkusener entschieden. Die Geschworenen konnten keinen Zusammenhang zwischen der Erkrankung und dem Unkrautvernichtungsmittel Roundup erkennen. 

An der Börse scheint dieses Urteil noch nicht so richtig angekommen. Denn die Bayer-Aktie ging gestern mehr als zwei Prozent in die Knie und fiel erneut unter die Marke von 65 Euro zurück. Damit ist auch der zweite Versuch gescheitert, die jüngsten Tops im Bereich von 67,50 Euro zu knacken – immerhin das höchste Kursniveau seit Anfang 2020. Ein Durchbruch über diesen Bereich wäre mit einem neuen technischen Kaufsignal gleichzusetzen.  

Unsere Empfehlung: Bayer scheint die unsägliche Glyphosat-Affäre nun endlich hinter sich lassen zu können. Aber die Börse hat das wohl noch nicht erkannt. Was heißt das nun für Anleger? Jetzt noch schnell rein oder besser abwarten? Angesichts der neuen Situation bei Bayer haben wir die Aktie einmal genauer unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse unserer Untersuchung können Sie an diesem Wochenende ausnahmsweise kostenlos nachlesen.

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