
Der Mainzer Impfstoffhersteller musste zuletzt an der Börse zahlreiche Rückschläge hinnehmen. Zuletzt gab es teilweise herbe Verluste an der Wall Street, wobei die Aktie vier der vergangenen fünf Sitzungen mit Kursverlusten abgeschlossen hat. Damit hat sich das Bild für den Aktienkurs nun spürbar eingetrübt. Sollten Anleger die Reißleine ziehen?
Sah es bis kurz vor Ostern so aus, als ob BioNTech einen neuen Angriff auf die 200-Dollar-Marke starten könne, ging der Kurs danach beinahe in den Sturzflug über. Tagesverluste von vier oder sogar mehr als fünf Prozent in den vergangenen Tagen standen auf der Kurstafel.
Grund dafür könnten die weltweiten Lockerungen der Pandemie-Maßnahmen sein. Denn mit Ausnahme von China lockern beinahe sämtliche Regierungen trotz explodierender Fallzahlen die Daumenschrauben spürbar. Darüber hinaus sinkt die Zahl der Impfungen rapide. Dänemark hat jetzt sogar angekündigt, die Impfungen komplett zu stoppen. Ob diese Maßnahmen allerdings verfrüht sind, wird vermutlich erst der Herbst zeigen.
Am Freitag fiel die BioNTech-Aktie auf nur noch knapp über 140 US-Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit dem Kriegs-Tief Anfang März. Damit hat sich die Charttechnik weiter eingetrübt, womit Aktionäre jetzt vor der entscheidenden Frage stehen: Halten oder Verkaufen?
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