
Fußball ist in diesen Tagen natürlich noch mehr Nebensache als ohnehin schon. Dennoch setzte der hochverschuldete Traditionsverein unmittelbar nach dem Überfall der Russen auf die Ukraine ein massives Zeichen. Der Schriftzug Gazprom, mit dem die Schalker seit rund 15 Jahren auflaufen, wurde kurzerhand von den Trikots entfernt. Während Fifa und Uefa vermutlich noch Monate diskutieren, ob man Russland von den WM-Playoffs und die russischen Vereine aus dem Europapokal werfen könne, haben die Schalker Nägel mit Köpfen gemacht. Ohne Rücksicht auf finanzielle Verluste.
Bei einem Blick auf die Kurstafel könnte man den Eindruck gewinnen, die Anleger haben sich an Schalke ein Beispiel genommen. Denn die Aktie hat sich innerhalb weniger Tage halbiert. Seit Donnerstagmittag läuft nun eine Erholung auch diese massiven Verluste. Immerhin hat sich der Kurs in den Stunden vor dem Wochenende um rund 20 Prozent erholen können.
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