
Ist von der Energiekrise und dem damit verbundenen Ausbau der alternativen Energien in den Bilanzen schon etwas zu sehen? Ein erstes Indiz dürfte der norwegische Wasserstoffspezialist NEL mit seinen Zahlen für das dritte Quartal liefern. Nach der Enttäuschung über die Ergebnisse aus dem zweiten Quartal liegt auf dem Verkündungstermin am 20. Oktober also ganz besonderes Augenmerk. Auch wenn es der Börsenkurs momentan nicht zeigt, aber “eigentlich” läuft es für die Norweger ganz gut…
Denn NEL erhält vom US-Verteidigungsministerium insgesamt 5,6 Millionen US-Dollar für die Entwicklung von PEM-Elektrolyseuren, die vor allem durch eine kostengünstige Speicherung von Wasserstoff bestechen. NELs Vizepräsidentin für den Bereich Forschung und Entwicklung zeigt sich begeistert: “Dieses Projekt wird ein wichtiger Wegbereiter für die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff in großem Maßstab für industrielle Anwendungen mit der PEM-Technologie sein.”
Vor einer Woche sah es für die NEL-Aktie noch sehr gut aus. Der Kurs konnte sich über die Marke von 1,20 Euro schieben und schien das schlimmste überstanden zu haben. Doch in den vergangenen Tagen ging es dann wieder massiv nach unten. Heute droht sogar erstmals seit Sommer 2020 der Rutsch unter die Marke von 1 Euro. Damit wäre NEL nur noch ein Pennystock…
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