Seitdem die ultimative Eskalationsstufe gestern in der Ukraine erreicht wurde, spitzt sich auch die Lage beim weltgrößten Gasproduzenten extrem zu. Anscheinend gehen die Börsen davon aus, dass die Sanktionen durch den Westen den weltgrößten Gasproduzenten auch in den kommenden Monaten noch extrem zusetzen wird, nachdem die Bundesregierung bereits erklärt hat, die Zertifizierung für die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 vorerst auf Eis zu legen. 

Dementsprechend stürzte der Kurs in den vergangenen Tagen brutal ab. Von fast acht Euro noch in der vergangenen Woche fiel die Aktie bis 4,58 Euro gestern per Schlusskurs. Zwischenzeitlich notierte Gazprom allerdings schon bei 3,67 Euro und hatte damit im Tief sogar deutlich mehr als 50 Prozent verloren. Dort startete die Aktie dann gestern eine Aufholjagd, die sich heute fortzusetzen scheint. Mittlerweile notiert der Kurs schon wieder 20 Prozent höher…

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Kursverlauf von Gazprom der letzten drei Monate.
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